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Erfahrungsberichte aus dem FSJ

Hey, ich bin Yvonne, 19 Jahre alt und mache mein FSJ in der Kita Jarrestraße in Winterhude. Ich arbeite im Elementarbereich, also mit Drei- bis Sechsjährigen. Da ich nach dem Abi überhaupt keine Idee hatte, was ich später mal beruflich machen möchte, habe ich mich für ein freiwilliges Jahr entschieden.
Ich wurde hier super gut und sehr schnell in ein sehr offenes Team integriert und durfte schnell viele Aufgaben übernehmen. In meiner Gruppe durfte ich auch immer alles Mögliche ausprobieren und neue Ideen wurden mit offenen Armen begrüßt. Zu Ostern mit den Kindern Ostereier bemalen oder allgemein basteln, die Welt im Atlas entdecken und die Flaggen mit Bausteinen nachbauen.
Natürlich gehören zu diesem Beruf auch die alltäglichen Dinge wie wickeln, Schmausepause schnippeln, Streit schlichten, Tränen trocknen, vorlesen oder den Kinder einfach zuhören, wenn sie einem ihre Geschichten erzählen.
Mir hat dieses FSJ gezeigt, wie gerne ich in der Zukunft mit Kinder zusammenarbeiten möchte. Wieder in die Welt eines Kindes zurückversetzt zu werden und eintauchen zu dürfen, ist ein unfassbar schönes Gefühl. Sehen wie schnell sie neue Dinge lernen und auch einen Einblick zu bekommen, dass diese Generation mit anderen Dingen groß wird, als wir es geworden sind (das Internet, Serien, Videospiele und das Handy sind doch sehr präsente Themen).
Meiner Meinung nach kann man durch ein FSJ sehr viel über sich selbst lernen und hat Zeit seine eigenen Interessen ohne Druck zu entdecken.
Ich kann Dir nur empfehlen, ein FSJ zu machen und viel über dich und deine Zukunft zu lernen.

Ich kann Dir nur empfehlen ein FSJ zu machen und viel über dich und deine Zukunft zu lernen.

 

Yvonne (19 Jahre / Hamburg) FSJ-Zyklus 2020/21

 

Hey, ich bin Svenja, 19 Jahre alt und mache mein FSJ in der Christophorusschule in Bergstedt. Ich mache mein FSJ  weil ich dadurch mein Fachabi bekomme aber auch, und das ist eigentlich der ausschlaggebende Grund, weil ich so viele neue Erfahrungen sammle und die Arbeit mit den Kindern sehr liebe. Die Chrissischule ist eine Waldorfschule für Kinder mit Lernschwäche, Hyperaktivität oder Verhaltensauffälligkeiten. Für mich war es wichtig mein FSJ in einer Waldorfschule zu machen, da ich selber auch seit der ersten Klasse in einer Waldorfschule war und ich die Zusammenarbeit der Lehrer mit den Kindern sehr mag. Meine Aufgaben an der Chrissischule sind, dem Lehrer beim Unterricht zu helfen, dass heißt ihm auch mal ein paar Kinder abzunehmen und Einzelarbeiten mit ihnen zu machen. Wichtig ist auch, dass immer genügend saubere Tassen im Lehrerzimmer stehen. Ansonsten kommen noch ein paar Samstage dazu an denen man für ein Seminar in der Schule Kaffeekochen und Kuchen vorbereiten muss.

Folgende Voraussetzungen solltest du mitbringen: Geduld!, Spontaneität, Kreativität, Liebe zu Kindern und Selbstorganisation. Alles andere kommt von selbst.

Ich bin super zufrieden mit meinem FSJ und kann dich nur ermutigen, deins in dieser Schule zu machen. Neben den tollen Kindern, die dir sofort ans Herz wachsen, gibt es auch noch den weltbesten Kakao im Lehrerzimmer.  

Svenja (19 Jahre / Hamburg) FSJ-Zyklus 2014/15

Hallo! Ich bin Sofia, 17 Jahre alt und mache zurzeit ein FSJ bei den ijgd, wo ich bei der Lebenshilfe als Schulbegleiterin eingesetzt werde. In der Schule begleite ich eine 19-jährige junge Frau, die körperlich sehr eingeschränkt ist und in einem Rollstuhl sitzt, aber geistig top fit ist. Sie besucht die Gewerbeschule 3, wo sie dort 3 Jahre ihren Realschulabschluss macht. Ich mache mein FSJ hauptsächlich als Überbrückung und um zu sehen, ob ich in meiner Zukunft im sozialen Beriech arbeiten möchte. Meine Aufgaben in der Schule sind zum Teil während des Unterrichts bei ihr zu sein und ihr bei den Schulaufgaben zu helfen. In der Pause übernehme ich viel Pflege wie zum Beispiel Toilettengänge, Sondierung und / oder das Reichen von Essen und Trinken. Die Voraussetzung dafür sind, dass man vor allem sehr geduldig sein sollte, da man sehr vorsichtig sein muss. Dazu sollte man einfühlsam sein und kommunikationsfähig. Ich würde es jedem empfehlen, die Lust haben etwas Abwechslung zu bekommen und sich ein Jahr lang sozial engagieren möchten. Das FSJ macht mir persönlich sehr viel Spaß.

Sofia (17 Jahre / Hamburg) FSJ-Zyklus 2014/15

Moin, ich bin Charline, 21 Jahre alt und habe 2012 mein Fachabitur gemacht. Danach wollte ich eigentlich eine Ausbildung zur Fotografin machen, da ich nur den schulischen Teil meines Fachabiturs habe, brauchte ich noch einen/den praktischen Teil (1 Jahr Praktikum, FSJ, Ausbildung). Also habe ich mehrere Praktika gemacht, die mir allerdings nicht wirklich zugesagt haben, weil ich mir etwas anderes unter diesem Beruf vorgestellt habe…also habe ich mich entschieden, ein FSJ zu machen. Mein FSJ habe ich in der Kita Sodenkamp (in Klein Borstel in Hamburg) gemacht. Dieses Jahr war ein Jahr voller Höhen und Tiefen, da man viele neue Herausforderungen meistern musste, dennoch war es für mich eine durchaus positive Erfahrung. Ich habe gelernt, vieles allein zu meistern und bin dadurch wesentlich selbstständiger geworden. In meinem Leben hat sich durch das FSJ einiges verändert, ich bin von zu Hause ausgezogen und mein Berufswunsch hat sich mehr und mehr gefestigt, weil ich jetzt weiß, dass ich unbedingt im sozialen Bereich bleiben möchte, da ich durch das FSJ schon einmal ins Berufsleben Einblicken konnte. Das was man von den Menschen (Kindern) zurückbekommt, macht alles, was annähernd schwierig war in dieser Zeit, wieder gut und wett.


Ich kann zum Schluss nur sagen, dass es sich absolut lohnt ein FSJ zu machen, da man sich weiter entwickelt, auf dem Seminar coole Leute kennenlernt und die Arbeit mit den Kindern sehr schön und eine Bereicherung ist!


Charline (21 Jahre / Hamburg) FSJ-Zyklus 2013/14